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Immer wenn man denkt es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her

Heute ist der 1. Dezember. Unglaublich. Wir gehen mit großen Schritten auf Weihnachten zu. Dem Fest der Liebe und Dankbarkeit. Und dem Fest der Familie. 
Groß und Klein haben heute morgen mit glänzenden Augen ihre ersten Türchen und Päckchen aufgemacht. Und besonders für und mit Klein war es ein schöner Moment, da sie dieses Jahr den Adventskalender so richtig begreift und wahrnimmt. 
Ich habe die Advents- und Weihnachtszeit eigentlich immer als stressig-schön empfunden. Habe mich mit meinen Eltern, dann mit dem Lieblingsmann und jetzt mit meinen Kindern auf die Adventszeit, den Hl. Abend und die Feiertage gefreut.  Dieses Jahr ist es ein anderes Gefühl. Schwermütig, traurig und betroffen. Nicht stressig-schön sondern stressig-anstrengend. 
Weihnachten ist und war für mich immer ein Familienfest. Das wichtigste war und ist bis heute meine Familie um mich zu haben. Unsere Feiertage sind zwar durchgeplant und auch ein klitzekleines bisschen anstrengend aber immer so, wie ich es mir gew…
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Lichtblicke der Woche - KW 47 - Adventsvorfreude

Schon wieder eine Woche vorbei. Eine Woche, die eigentlich eher gemütlich so dahingeplätschert ist. Wir hatten einen schulfreien Tag, einen Zahnarztbesuch und wir haben das Weihnachtsplätzchensortiment erweitert. Und weil wir gerade Mug Cakes so gerne mögen, habe ich mich am Wochenende an einer Eigenkreation versucht. Ist sehr lecker geworden. Und für den Weihnachtsmarkt unseres Lieblingsvereins haben wir auch noch fleißig gebastelt.
Diesmal gabs Marmor-Mug-Cakes mit Johannisbeeren. Auch sehr lecker. Und nach zwei Minuten in der Mikrowelle fertig. Genau das richtige für einen Sonntagnachmittag an dem man nicht nochmal schnell zum Bäcker fahren möchte.
Groß und Klein haben sich für Schokoladenzimtsterne und Husarenkrapfen entschieden, die wir dann auch gemeinsam gebacken und verziert haben. Für die Schokoladenzimtsterne habe ich das Originalrezept ein bisschen abgewandelt und die Zimtsterne schmecken jetzt so richtig schön nach Kakao und Schokolade.
Das Rezept für die Husarenkrapfen i…

Lichtblicke der Woche - KW 46 - Graues Novemberwetter und gemütliche Tage

Obwohl die Tage schon wieder oder immer noch recht voll mit Terminen sind waren es doch gefühlt entspannte Tage. Tage, an denen wir viel geschafft haben. Tage, die wir bei diesem grauen Mistwetter einfach gemütlich drinnen verbracht haben. Tage, die für mich einige Lichtblicke hatten, auch wenn mir der Blick auf die Uhr gesagt hat, dass wir für den nächsten Termin schon wieder viel zu spät dran sind.
Wir haben gebacken. Die ersten Plätzchen. Der Teig ist eine Eigenkreation von Groß und ich war sehr gspannt, wie die fertigen Plätzchen schmecken. Klein wollte auch unbedingt mitbacken und es war sehr witzig zu hören und zu sehen, wie Klein ganz brav die Anweisungen von Groß ausgeführt hat.
Ich durfte dann auch gnädigerweise ein Plätzchen probieren. Schmecken gut, vielleicht ein bisschen zu viel Kakao-Pulver.

Ich bin mal wieder zwischen Weihnachtsstoffen und meiner Nähmaschine versunken. Unsere Sofakissenbezüge lösen sich schon seit längerer Zeit immer mehr auf und Groß und Klein haben si…

Eine Gesprächstherapie und mein Versuch mich aus meinem Gedankensumpf zu befreien

Eine Gesprächstherapie? Ich? Nein, brauch ich nicht, ich schaff das schon. Allein. Ohne fremde Hilfe.
Das rede ich mir jetzt seit über einem Jahr mal mehr, mal weniger erfolgreich ein.

Allein der Gedanke daran, einem fremdem Menschen meine Sorgen, Ängste und Probleme anzuvertrauen lässt mich erschauern. Und dann... wie soll mir eine fremde Person denn helfen? Durch zuhören? Das tut ja mein Herzensmann auch!

Aber mittlerweile geht es mir zeitweise so schlecht, dass ich weder schlafen, noch essen, geschweige denn einen klaren Gedanken fassen kann. Ich warte ständig und permanent auf Nachrichten anderer Menschen, dass ich oder ein anderes Familienmitglied etwas "Falsches" gemacht haben. Ich bin ständig damit beschäftigt es allen, wirklich allen anderen recht zu machen. Und verliere mich selbst in einem Termin- und Gewissenschaos. Ich fühle mich unwohl, kann mich auf nichts konzentrieren. Mir wird häufig schlecht, der Klumpen hat sich als Dauergast in meinem Magen eingerichtet.

Zwei kinderlose Tage und ein Blind Date

Unsere Herbstferien sind nun schon seit einigen Tagen wieder vorbei. Wir hatten eine recht volle Woche und Groß hätte sich gerne noch mehr Ferienzeit gewünscht. Aber welches Schulkind tut das nicht...
Groß und Klein haben zwei Tage "All-Inclusive-Urlaub" bei Oma und Opa "gebucht".
Und nachdem mir zu Hause im Moment sehr oft die Luft zum Atmen fehlt vor lauter Terminen und Besorgungen, hat mein Mann kurzerhand zwei kinderlose Urlaubstage für uns organisiert und gebucht.
Wir sind nicht weit weg gefahren aber es war Zeit für uns. Wir haben auch nichts geplant, wollten die beiden Tagen einfach mal auf uns zukommen lassen und selbstbestimmt mal wieder das machen, worauf wir Lust haben.
Natürlich waren diese beiden Tage sehr schnell vorbei und gegen Ende haben wir Groß und Klein dann doch vermisst und uns sehr gefreut, die beiden wieder in die Arme zu schließen.

Ich habe versucht in diese beiden Tage etwas zur Ruhe zu kommen und durch zu atmen. Was ich besonders genossen…

Meine Lichtblicke der Woche - KW 44 - gibt es sie überhaupt diese Woche?

Ich gebe es zu, ich habe ziemlich viel gemotzt in den letzten Beiträgen. Ich hatte viele graue und trübe Tage. Habe an mir und allem gezweifelt.

Auch heute fällt es mir schwer Lichtblicke der letzten Woche zu sehen. Gibt es überhaupt welche? War nicht wieder alles schwierig und anstrengend? Lief nicht wieder alles genau in die entgegengesetzte Richtung? Haben sich die Kinder und auch ich nicht permanent motzig und zickig verhalten? Genauso war es. Aber die Kinder spiegeln meine Stimmung wieder. Grau, trist, motzig, zickig, unausgeglichen.
Sie können nichts dafür, dass ihre Mama schlechte Laune hat. Und natürlich gab es mit oder gerade wegen Groß und Klein diese Lichtblicke, die ich im Moment einfach nicht zulassen kann, weil ich alles grau in grau sehen möchte.

Ich muss sie suchen, tief in meinen Gedanken graben. Aber es gibt sie und während ich sie hier aufschreibe, merke ich, dass so vieles auch gut gelaufen ist. Gutes und Positives, dass ich einfach beiseite schiebe, weil das  Schl…

"Immer muss ich das machen, was ihr wollt!" - Ein Herbststurm zieht durch unsere Gemüter

Immer muss ich das machen, was ihr wollt!  Ich kenne diesen Satz mittlerweile in sämtlichen Stimmungs- und Tonlagen. In den letzten Tagen scheint ein Herbststurm über unsere Gemüter hinwegzuziehen. Gedanken und Gefühle werden wie buntes Herbstlaub durcheinander gewirbelt. Der Regen prasselt gegen die Scheibe, so wie die kleinen Fäuste auf den Tisch.  Im nächsten Moment verschwinden die Regenwolken und Tränen und die Sonne blitzt durch die Wolken, so wie das Lachen der Kinder, dass wie von Zauberhand und ganz plötzlich im Gesicht erscheint.
Bei Groß ist dieses Gefühlschaos gerade besonders schlimm. So viele Eindrücke und soviel Neues, dass mit der Schule auf ihn einstürmt. Wie der Herbstwind. Himmelhochjauchzend, zu Tode betrübt. Sonnenschein und Regenschauer.
Immer muss ich das machen, was ihr wollt!  Ja, diesen Satz hören wohl alle Eltern mal, egal in welchem Alter oder in welcher Phase sich die Kinder gerade befinden. Ist ja irgenwie auch normal.
Ich möchte das selbst bestimmen!  I…