Direkt zum Hauptbereich

Posts

Meine große Aufgabe und der gemeinsame Weg mit Groß und Klein

Gerade eben habe ich einen richtigen WOW-Text gelesen. Anna von berlinmittemom hat in ihrem aktuellen Beitrag ein Thema angesprochen, dass mein Herz berührt, dass mir unter den Nägeln brennt, dass immer präsent ist bei mir, an dem ich immer versuche zu arbeiten und im Moment noch oft genug scheitere: unsere Kinder so anzunehmen, wie sie sind. Mit all den bunten Facetten ihres kleinen Menschenlebens.

Ich bin wirklich überwältigt von diesem Text, der mir so tief aus der Seele spricht. Der meinem Gedankenkarussell sagt, dass es unsere Aufgabe als Eltern ist, unsere kleinen und großen Kinder so zu lieben, wie sie sind.

Eine Aufgabe, die für mich so schwierig ist, an der ich so hart zu knabbern habe und nicht selten kapituliere. Wenn ich darüber nachdenke, fällt mir auf, wie oft ich Groß und Klein, vor allem Groß, in mein Gedanken- und Verhaltensmuster presse.

"Er müsste doch..."

"Warum verhält er sich so...."

"Warum macht er nicht endlich..."

So viele Situati…
Letzte Posts

Lose Gedanken, schöne Momente, Freunde fürs Leben und eine große Überwindung

Puuuhhhh, soviel los die letzten beiden Wochen, zuviel für meine Geschmack. Unsere tägliche und wöchentliche Routine wurde über den Haufen geworfen, nichts war so wie sonst. Etwas, womit ich schwer zu kämpfen habe. Nicht nur, dass sich kurzfristig meine Arbeitszeiten änderten. Auch der Familienalltag wurde durcheinandergewirbelt.
Im Moment versuche ich immer noch die losen Gedanken zu sortieren, die seit zwei Wochen in meinem Kopf geistern. Es gab einfach so Vieles, dass mich beschäftigt hat in den letzten Tagen. Das lässt mich immer noch nicht ganz los.

Eine geplante Routine-OP bei meinem Papa hat meine Gedanken zum rotieren gebracht. Seit ich denken kann, war er nie krank, geschweige denn im Krankenhaus. Die OP war dringend nötig, ein Routine-Eingriff, der ihm das Leben in Zukunft hoffentlich wieder so viel erträglicher und schöner macht. Trotzdem kreisten meine Gedanken ständig um meinen Papa und seine Gesundheit.

Erschwert wurden diese Grübeleien noch dadurch, dass ich am Tag der …

Lichtblicke der Woche - KW 5 - Sonnenschein und frische Luft

Diese Woche gab es viel Sonnenschein. Zumindest wettertechnisch und wir haben alle sehr viel Zeit draußen in der Natur verbracht und die frische Luft genossen.

Die Sonne im Gesicht zu spüren tat richtig gut und auch Groß und Klein waren froh, endlich mal wieder draußen spielen zu können und nicht im Haus eingepfercht zu sein.

 Schaukeln - die Füße baumeln lassen und die Seele.
 Einsam zieht der Erpel seine Kreise. Klein ist fasziniert und wir beobachten das Tier eine ganze Weile.
 Die Sonne wirft ihre letzten Strahlen für diesen Tag auf die noch kahlen Bäume. Wir genießen die Ruhe um Park.
Und werden am Schluss noch mit einem wunderschönen Abendrot beschenkt.

In der kommenden Tagen steht viel an und auch wenn manches anstrengend werden wird, hoffe ich, dass die nächste Woche den ein oder anderen Lichtblick für mich bereit hält. Und dann gehen wir in die wohlverdienten Faschingsferien...


Das große Ganze sehen

Da war sie wieder. Die Kleinigkeit, die mir den Magen umdreht. Die meine Stimmung sinken lässt, mir und meiner Familie den Abend verdirbt. Die Kleinigkeit, die mich nicht zur Ruhe kommen lässt, die meine Gedanken kreisen lässt und mich zum weinen bringt.

Eine Kleinigkeit. Etwas, dass Groß ausprobiert hat. Etwas was einem Freund nicht gefallen hat. Etwas, dass Groß lernen muss. Nichts schlimmes....wirklich nicht. 
Trotzdem überrollen mich Gefühle wie Frustration, Wut, Hilflosigkeit, Unverständnis und Ärger... wegen einer  Kleinigkeit. Wegen etwas, dass Groß aus überschwänglicher Freude getan hat und nicht gut ankam. Eine Kleinigkeit, die sicher von beiden Jungs auf dem Schulweg schon wieder vergessen war. Eine Kleinigkeit, die mich den ganzen Abend begleitet. 
Eigentlich wollte ich eine neue Serie ansehen.... Mir ist die Lust vergangen. Ich hänge nervös und unruhig auf dem Sofa. Versuche meine Gedanken zu sortieren, mein Mann versucht ein Gesrpäch mit mir anzufangen, ich kann mich nich…

Lichtblicke der Woche - KW 4 - Musik, gute Laune und Sonnenstrahlen

Zeit wieder Lichtblicke zu sammeln. Die vielen schönen, lustigen und wertvollen Momente hier festzuhalten. Es gibt sie. Viele, schöne, bunte. Ich neige nur immer dazu, alles seeeehr grau-schwarz zu sehen. Und kann mich soooo wenig über Kleinigkeiten freuen.

Hier meine Lichtblicke von letzter Woche und da gab es doch einige. Gemütliche, herzerwärmende, lustige, stärkende.

Ich finde es immer toll, wenn Groß und mein Mann Klavier spielen. Es ist einfach schön anzuhören und bei Groß toll zu beobachten, welche Fortschritte er macht.
Begeistert hat mich diese Woche, dass Groß versucht hat Klein das Klavierspielen näher zu bringen. Es war ein schöner, liebevoller Geschwistermoment, der mein Herz zum Strahlen gebracht hat.
Mit Groß zusammen in meinen Kindheitserinnerungen zu schwelgen ist toll. Die erste Klasse liest gerade jeden morgen ein Kapitel aus "Das Sams". Und ich finde das so wunderbar, weil ich diese Geschichten früher selbst so gerne gelesen habe. Und es macht mir jetzt n…

Vom alten und vom neuen Jahr, von Anstrengung und Erholung, vom Abschiednehmen und Ausmisten

Es ist da, das neue Jahr. Zugegeben, es ist schon ganze 24 Tage alt. In meinem Kopf war die letzten Tage und Wochen immer eine kleine Stimme hörbar, die sagte: "Du musst mal wieder.", "Du solltest mal wieder was schreiben!" Aber ich konnte mich noch nicht aufraffen und ich wollte diesen Zwang nicht. Ich wollte nicht einfach was schreiben und verbloggen, obwohl ich keine Lust und keinen Nerv hatte.
Ja, es ist da, das neue Jahr. Und zum ersten Mal seit einiger Zeit, habe ich Lust mal wieder etwas zu schreiben.
Von unserem alten Jahr, der Weihnachts und Silvesterzeit, von unserem Urlaub, von alten Zwängen und neuen Vorsätzen.

Die Advents- und Weihnachtszeit hat ihren Lauf genommen. Für meine Familie, als ob nichts passiert wäre. Für mich mit einem bedrückenden Gefühl, mal wieder nicht zu genügen. Für Groß und Klein habe ich mein Bestes gegeben und allein wegen ihnen wurde Weihnachten doch noch zu einem, für mich kleinen, Freudenfest.
Den Jahreswechsel haben wir gemütl…

Immer wenn man denkt es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her

Heute ist der 1. Dezember. Unglaublich. Wir gehen mit großen Schritten auf Weihnachten zu. Dem Fest der Liebe und Dankbarkeit. Und dem Fest der Familie. 
Groß und Klein haben heute morgen mit glänzenden Augen ihre ersten Türchen und Päckchen aufgemacht. Und besonders für und mit Klein war es ein schöner Moment, da sie dieses Jahr den Adventskalender so richtig begreift und wahrnimmt. 
Ich habe die Advents- und Weihnachtszeit eigentlich immer als stressig-schön empfunden. Habe mich mit meinen Eltern, dann mit dem Lieblingsmann und jetzt mit meinen Kindern auf die Adventszeit, den Hl. Abend und die Feiertage gefreut.  Dieses Jahr ist es ein anderes Gefühl. Schwermütig, traurig und betroffen. Nicht stressig-schön sondern stressig-anstrengend. 
Weihnachten ist und war für mich immer ein Familienfest. Das wichtigste war und ist bis heute meine Familie um mich zu haben. Unsere Feiertage sind zwar durchgeplant und auch ein klitzekleines bisschen anstrengend aber immer so, wie ich es mir gew…