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Mit der Butterbreze im Fast-Food-Restaurant - Blogparade von das Elternhandbuch

Ich gebe es zu, hin und wieder esse ich ganz gerne mal ein Burger-Menü im Fast-Food-Restaurant. Und ich gebe zu, dass dann jedesmal pikierte Blicke von anderen Eltern auf mich warten, weil Groß neben mir und meinem Burger-Menü sitzt und in seine Butterbreze beißt, während sich seine kleine Schwester die Hähnchen-Nuggets mit Unmengen von Ketchup schmecken lässt.
Schau mal Mama, der Junge muss eine Butterbreze essen und kriegt keine Kinder-Menü.  ...höre ich dann von einem anderen Zwerg drei Tische weiter.

Das Thema Essen mit unseren Kindern gibt uns immer wieder Anlass zum schmunzeln, ausrasten, Augen verdrehen, schimpfen, loben, durchdrehen, Kopf schütteln, im Erdboden versinken und kaputt lachen. Deswegen mache ich gerne bei der Blogparade von das Elternhandbuch mit.

Die Sache mit dem Fast-Food-Restaurant ist die: meine Kinder mögen keine Kartoffeln! Das schließt dann auch sowas wie Pommes eindeutig aus, zumindest seit Groß vor einigen Jahren im Fernsehen  gesehen hat, dass Pommes au…
Letzte Posts

"Die drei Magier - Das magische Labyrinth" - ein neues Kinder- und Jugendbuch und wir durften schon mal reinschmökern

Ein neues Kinder- und Jugendbuch ist in unser Haus geflattert. Auch diesmal hat sich Groß sehr über das Rezensionsexemplar gefreut.

Bereits nach dem auspacken war er vom Cover des Buches ganz begeistert:

Das ist halt ein richtiges Jungenbuch!  Aha! Gut, immerhin hatte es diesmal kein knallpinkes Cover wie bei "Fritzi Klitschmüller", obwohl ihm die Geschichte im Nachhinein auch ziemlich gut gefallen hat.

Wir haben in unserer Mittagspause sofort losgelegt und konnten das Buch kaum noch aus der Hand legen, so spannend war die Geschichte für Groß. Wir haben es dann auch an zwei Tagen durchgelesen.
Ich habe mit Groß ein kleines Interview zu diesem tollen Kinder- und Jugendbuch gemacht und ihm fünf Fragen gestellt.

Welche Person oder Figur hat dir am besten gefallen und warum? 

Vicky, weil sie in der Schule so mutig ist und so gut Sprüche klopfen kann... 

Welche Szene fandest du besonders gruselig? 

Gleich im ersten Kapitel als der dunkle Magier seinen Zauberstab an einem Luni wieder …

Wenn der Wutzwerg kommt - und zwar zur Mama

Ich bin mir nicht sicher ob ich diese Zeilen schreiben möchte. Zu sehr schäme ich mich, zu niedergeschlagen bin ich. Es fällt mir schwer das Geschehene in Worte zu fassen.

Ich liebe meine Kinder, beide, gleichermaßen und bin voll Bewunderung für all das was sie in ihren jungen Jahren schon geschafft und erreicht haben. Ich bin unendlich dankbar zwei gesunde Kinder mein Eigen zu nennen und ich würde alles, wirklich alles für diese beiden kleinen Menschen tun.

Und doch...

...ist mir heute morgen buchstäblich der A* geplatzt (ich bin nicht sehr happy über diese Ausdrucksweise aber sie trifft es im Moment einfach am besten).
Nach fast drei Wochen zu Hause mit Schuleingewöhnung und Tagesablaufumgewöhnung (und nein, es lief nicht alles reibungslos) und massiven Einschlaf- und Durchschlafproblemen von Klein. Nach fast drei Wochen, die ich nur zu Hause verbracht habe und versucht habe alles am Laufen zu halten. Nach einer Woche Krankheit von Groß, die immer noch anhält und allabendlich in hoh…

Von großen Umstellungen - alles anders, anders als erwartet, zurück auf Anfang

Fast vier Wochen ist es jetzt her, dass ich zum letzen Mal gebloggt habe. Wahrscheinlich schon in der Blogger-Welt-Versenkung verschwunden, wenn ich da jemals überhaupt aufgetaucht bin.

Was passiert ist? So viel und irgendwie nichts. Wie es mir geht? Ich weiß es nicht. 
Wir alle machen gerade eine riesen Umstellung durch und das hinterlässt bei allen Spuren, die bei mir derzeit in absolutem Schlafmangel und nicht mehr vorhandenen Nerven gipfeln.
So viele Sorgen und Ängste, die mich tagtäglich begleiten, die mich nicht zur Ruhe kommen lassen. 
So viel Neues, dass unseren Alltag komplett umgestellt hat, der sich noch nicht wieder eingespielt hat. 
So viel Unbekanntes dass mit Beginn der Schule auf Groß einstürmt. So viel zu bewältigen, dass über das Lesen, Schreiben und Rechnen hinausgeht. So viel, dass seinen kleinen Kopf auf Hochtouren arbeiten und nicht zur Ruhe kommen lässt. Viele Gewohnheiten, die jetzt plötzlich keine Gewohnheiten mehr sind, weil alles anders ist. Es macht Groß zu…

Meine Lichblicke der Woche - KW 36 - von großen Umstellungen

Ehrlich gesagt bin ich mir im Moment noch gar nicht sicher, ob das hier jetzt Lichtblicke sind oder nicht.
Eigentlich ja schon. Aber im Moment fühlt es sich gerade noch nicht so an. 
Unsere erste große Umstellung diese Woche war eigentlich eine Ausmist- und Umräumaktion. Der Mann und Groß haben sich einen Herzenswunsch erfüllt und sich endlich ein Klavier gekauft. Jetzt muss aber so ein wunderschönes, imposantes Instrument auch irgendwie in das Wohnzimmer passen.  Eine Idee, die in unseren Köpfen entstanden ist, wurde kurzerhand von Groß und meinem Mann in die Tat umgesetzt. Was zur Folge hat, dass wir seit dem Wochenende eher so was wie Baustelle im Wohnzimmer haben. Der Gemütlichkeitsfaktor bleibt gerade noch ein bisschen auf der Strecke. 
Trotzdem hatte diese spontane Aktion auch was Gutes. Wir haben sehr viel ausgemistet. Sachen neu sortiert und wenn das Wohnzimmer neu gestrichen und das Klavier da ist,  sieht es bestimmt wunderbar aus.
Unsere zweite große Umstellung ist, dass Gro…

Geschwisterliebe - ein großer Altersunterschied und seine Vorteile

Für uns war immer klar, dass wir zwei Kinder wollten. Ich selbst habe keine Geschwister und habe mir immer einen großen Bruder gewünscht. Vielleicht wollte ich auch deswegen am liebsten ein gesundes Baby, aber, wenn ich es mir hätte aussuchen können, einen Jungen, einen großen Bruder halt.
Mein Wunsch ging in Erfüllung und im Juli 2010 kam unser Großer auf die Welt. Nach einem Jahr Elternzeit fing ich einen neuen Job an und war sehr glücklich über die Möglichkeit wieder 20 Stunden zu arbeiten und das ganz in der Nähe unseres Wohnortes. Groß war bei den beiden Großeltern gut aufgehoben und der Gedanke an ein Geschwisterchen ist erstmal in weite Ferne gerückt.

Losgelassen hat er uns trotzdem nie und wir waren sehr glücklich, als ich Anfang 2014 wieder schwanger wurde. Doch bereits im Mai überschattete ein schwerer Schicksalsschlag unser Familienglück, als ich durch eine, eigentlich harmlose Kinderkrankheit unser Baby verlor. Die Schwangerschaft war schon fortgeschritten und Groß hat die…

Meine Lichtblicke der Woche - KW 35 - Windelfutsch, Hamburg, Dreirad und die letzten Sonnenstrahlen

Da wir letzte Woche ein paar Tage in Hamburg verbracht haben, gib es erst heute wieder meine Lichtblicke dieser Woche.

Ein besonders schöner Lichtblicke diese Woche war unsere Hamburgreise. Sie war so anders als dass, was wir kannten und bisher gemacht hatten, aber trotzdem wunderschön.

Dass Madam Klein ihre ganz eigenen Kopf hat, wissen wir ja. Eine Überraschung war es aber schon, als sie vor ein paar Wochen gemeint hat, dass sie keinen Schnuller mehr braucht. Und es hat wunderbar funktioniert. Noch erstaunter waren wir aber, als Klein letzte Woche beschlossen hat, sie braucht jetzt auch keine Windel mehr. Sie geht jetzt aufs Klo. Windel futsch....
Bis auf zwei, drei nasse Hosen hat auch das sehr gut funktioniert. Sie rennt zwar oft aufs Klo, ohne dass irgendwas passiert, aber die Hosen sind trocken und es gibt ziemlich selten ein Malheur.
Ich bin seeeehr stolz auf meine Kleine.

Wir genießen die letzten Sonnenstrahlen, das warme (fast heiße) Wetter. Wir machen es uns im Garten gemüt…